Für das zweite Folkfestival verändert sich im Konzept nicht viel, ausser, dass bewusst keine Stars programmiert werden. Das OK entschuldigt sich im 132-seitigen Gurtebüechli, dass das Billet wieder CHF 32.– kostet, obwohl man mit dem ersten Festival einen so hohen Reingewinn erbracht hätte. Aber vier Franken müsse für die uneingeschränkte Benützung der Gurtenbahn gerechnet werden, drei Franken für die Billetsteuer und einen Franken für die Fahrten auf dem Rösslispiel und der Liliputbahn. Und dann müsse ja auch mit dem allerdümmsten Fall, dem schlechten Wetter gerechnet werden. Das Festival wird trotz teilweise feuchtem Wetter mit 18’000 Besuchenden über die zwei Tage erneut ein Riesenerfolg und gehört neben Nyon und Lenzburg bereits zu den drei wichtigsten Festivals der damaligen Zeit.
Bands
Adrian Naef / Jury Clormann, Albion Band (GB), Amerindios (Chile), Anna-Lisa Arakangas (SF), Dan Ar Bras (F), Diethelm-Brandenberger-Duo, De Snaar (B), Dorfmusig Züri, Edouard Sudan, Häns'che Weiss Quintett (D), Happy Traum (USA), Husmusig Jeremias vo Bärn, Ina Deter (D), Jeff Cohan & Stephen Stubbs (USA), Jacky Lagger, Kapelle Friedrich Flückiger, Mandala, Ocean, Martin Heiniger, Narayan Govande (Indien), Oberbaselbieter Ländlerkapelle, Poesie & Musik, René Zosso, Anne Osnowycz & Laurent Aubert, Teatrogruppo di Salerno (I), Tonschusser (D), Sergius Golowin, Southbound (USA), Pan, John & Sue Kirkpatrick (GB), Saitesprung, Urs Hostettler, Martin Diem & Luc Mentha, Pan-Rà (Atlantis), Schwyzerörgeliduett Nauer, Tanto Pressanto
Bühnen
Grosse Bühne, Westbühne, Chutzenbühne, Atelier (Workshops)
Zuschauer
Ca. 18'000
Ticket-Preise
CHF 32.– (Wochenendkarte)