
zeyne zeyne
Freitag, 17.07.26
Zeltbühne
Zeyne singt – und der Raum verändert sich. Die palästinensisch-jordanische Künstlerin aus Amman hat eine Stimme, die nicht performt, sondern erzählt. Soul, R&B, Hip-Hop, Jazz und arabische Melodien fühlen sich bei ihr an wie eine Sprache, die sie immer schon gesprochen hat.
Aufgewachsen mit den Schallplatten ihres Vaters und einer Mutter, die singt und Dabke tanzt: Musik war bei ihr nie ein Hobby, das man irgendwann anfängt. Während der Pandemie begann sie, Covers und eigene Songs zu posten. Die Videos verbreiteten sich schnell – und führten sie schliesslich mit ihrem Hit «Ma Bansak» zu COLORS, einem internationalen Publikum und über 50 Millionen Streams.
Ihr Debütalbum «Awda» (arabisch für «Rückkehr») versammelt Songs über Herkunft, Erinnerung und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben, ohne sich für eine entscheiden zu müssen. Zeyne wechselt zwischen Arabisch und Englisch, zwischen Genres und Stimmungen – so selbstverständlich, wie sich auch ihre Musik zwischen verschiedenen Welten bewegt.
Auch ihre palästinensischen Wurzeln sind präsent – als Erinnerung, als politische Realität und als Stimme einer Generation, die ihre Identität hörbar macht.




